Málaga, Sevilla und Marbella

von

Susann

Wie geplant haben wir Silvester in Punta Umbría am Strand verbracht und das neue Jahr begann mit einem ausgedehnten Strandspaziergang inklusive Mittagessen in einer Strandbar und endete wieder mit einem einmaligen Sonnenuntergang. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen. Dieser Platz in Spanien ist wirklich schön und wir blieben gleich ein paar Tage. Tagsüber schien die Sonne und wir genossen die Wärme und abends wurde es eiskalt im Bus. Es gab sogar etwas Frost. 

Doch ewig konnten wir nicht bleiben. Mein bester Freund Christian hat sich zu Besuch angemeldet und landet in Málaga. 

Wenn Christian sich schon der Herausforderung stellt in diesen Zeiten es auf sich zu nehmen nach Spanien zu reisen, dann wollen wir ihm auch etwas von Spanien zeigen.

Die Costa del Sol ist wirklich sehenswert. Leider hat gerade in dieser Woche das Wetter nicht so ganz mitgespielt. Das Tief, das Madrid den Wintereinbruch beschert hat, hat uns im Süden tagelangen Regen mitgegeben. Wir machten das Beste daraus:

Málaga ist mit seinen 574.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Andalusien. Von den Burgmauern des Castillo de Gibralfaro hat man einen fantastischen Blick auf den Hafen und die Stadt Málaga sowie auf die Stierkampfarena.

Am Hafenbecken lädt die Promenade zum Schlendern ein und viele Bars und Restaurants geben diesem Ort seinen besonderen Flair. Von der Promenade kommt man direkt zu der Calle Larios. Der berühmten Einkaufsstraße von Málaga, die aufgrund der Weihnachtszeit noch festlich beleuchtet ist.

Unser nächster Stopp ist Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien. Heute spielt das Wetter mit und die Sonne strahlt vom Himmel. Gerade die Altstadt von Sevilla ist bei den Touristen beliebt und bekannt. Sie ist die größte Altstadt Spaniens und gehört zu den größten in Europa. Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang um nur ein paar der Sehenswürdigkeiten von Sevilla zu entdecken:
Die Giralda ist das ehemalige Minarett der Hauptmoschee und als heutiger Glockenturm der Kathedrale von Sevilla weit zu sehen. Die Moschee wurde nach der christlichen Rückeroberung der Stadt im Jahre 1248 zunächst als Kirche genutzt bevor sie im 15. Jahrhundert niedergerissen und als spätgotische Kathedrale erbaut wurde. Nur das Minarett wurde lediglich umgebaut. Die Giralda gilt als das bedeutendste Wahrzeichen von Sevilla.

Der Metropol Parasol ist eine Konstruktion aus Holz, Stahl und Beton. Er wurde von 2005 bis 2011 mitten in der Altstadt erbaut und gilt als das größte Holzbauwerk der Welt. 

Die Plaza de España ist einer der bekanntesten Plätze in Sevilla und muss man gesehen haben. Ringsherum läuft ein Kanal der von vier Brücken überquert wird. Diese repräsentieren die vier alten Königreiche Spaniens. Das Gebäude ist mit Klinkern, Marmor und Keramiken versehen und lassen es so bunt und verspielt aussehen. Der große Springbrunnen in der Mitte des Platzes machen den Ort königlich. Die Plaza de España ist wirklich beeindruckend und man kann auch in das Gebäude hineingehen um den Platz von oben zu sehen.

Am Fluss Guadalquivir lässt es sich nicht nur gut spazieren gehen sondern auch Inliner oder Fahrrad fahren. Überhaupt ist Sevilla eine fahrradfreundliche Stadt. Die Wege sind gut ausgebaut.

Überquert man eine der Brücken des Guadalquivir kommt man zum Torre de Sevilla. Ein 18 Meter hoher Turm mit 40 Stockwerken. Der Bau ist 2015 abgeschlossen und in ihm befinden sich Büros und ein Hotel. Der Torre de Sevilla ist das höchste Gebäude Andalusiens und schon von weiten sofort sichtbar. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Sevilla.

Mich hat Sevilla schon länger interessiert und ich bin wirklich sehr angetan von der Stadt mit ihren kleinen Gassen in denen viele Geschäfte zu entdecken gibt, ihren Cafés und Restaurants in den historischen Gebäuden. Es gibt viel zu sehen, zu entdecken und zu genießen in Sevilla. Ein Städtetrip ist diese Stadt auf jeden Fall wert. Ich war nicht das letzte Mal dort. Das gemütliche ruhige Flair hat mich einfach in den Bann gezogen.

Es geht zurück an die Küste. 57 Kilometer südwestlich von Málaga liegt Marbella. Ein stetig gewachsender Touristenort in dem auch viele Promis ihre Villen gebaut haben. Die Stadt hat mehrere Yachthäfen und an der Promenade kann man die vielen Hotel- und Apartmentkomplexe bewundern oder auch nicht. Im Sommer ist hier die Hölle los. Jetzt ist es ruhig und das schlechte Wetter motiviert auch nicht wirklich dazu einen Cocktail zu trinken.

Wir gingen in die Altstadt von Marbella. Im Gegensatz zu Sevilla ist sie viel kleiner und ihre Gassen sind noch enger. Kleine Plätze und Kapellen, niedliche Eingangstüren zu winzigen Häusern. Die Altstadt strahlt, im Gegensatz zur Promenade, eine entspannte Ruhe aus. Außerhalb der Saison ist Marbella eine beschauliche Kleinstadt direkt am Strand.

Die Zeit vergeht wie im Flug. An unserem neuen Standort östlich von Marbella unter Eukalyptusbäumen direkt am Strand, verabschieden wir Christian und senden Grüße an die Heimat. Nach der Städtetour durch Andalusien bleiben wir jetzt für ein paar Tage hier. Die Sonne ist zurückgekehrt und das alltägliche Vanlife hat uns wieder.






























































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